Holometabolie III

für Gitarre
UA: 22. 05. 1984 in Wien durch den Komponisten

1. Prélude (Ei)
2. Cakewalk (Larve)
3. Minimal Metamorphosis (Puppe)
4. Passacaglia (Imago)
3:10
2:40
4:00
4:40

Die Holometabolien stellen den Versuch dar, einen Formtypus zu entwickeln, dessen einzelne Sätze in einer ähnlich widersprüchlichen und doch kausalen Beziehung zueinander stehen, wie die vier Lebensformen eines holometabolen Insekts: Ei, Larve, Puppe und Imago.
Im ersten Satz sind zwei Themen ansatzweise angelegt, im zweiten und vierten Satz wird je eines der beiden Themen realisiert und ausgebaut, und im dritten Satz, dem eigentlichen Kern des Werkes, vollzieht sich, unter besonderer Berücksichtigung des Zeitfaktors, die Atomisierung des ersten (Larven-) Themas, sowie die Synthese des zweiten (Imago-) Themas aus den Bruchstücken.
Ein freitonal gehaltenes Werk mit reichem Einsatz von Geräuschen und Klangeffekten.

Verlegt bei der NÖ Musikedition