Wilfried Satke Komponist · gj · bj · cj · dj

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mimo

für Computer und Soundmodul 2003

Der erste Gedanke zu mimo kam mir während einer (getanzten) Aufführung von Steve Reich’s Music for 18 Musicians, wo in mir der Wunsch keimte, ein umfangreiches Minimal-Werk zu schreiben.

Zunächst war mimo als polymodales Improvisationskonzept für 2 Gruppen von konventionellen Instrumenten angelegt, doch bald zeigte sich, dass improvisieren in so eng gesteckten Spielräumen, wie mimo sie zulässt, sich schwierig gestaltet.
Also entwickelte ich aus dem gleichen polymodalen Konzept ein algorithmisches Computerstück:

mimo

In 28 Abschnitten entstehen durch die Überlagerung von jeweils 2 pentatonischen Modi 28 verschiedene 6- bis 10-tönige Spielräume, deren rhythmische Struktur den Intervallverhältnissen des Tonvorrats entspricht.

z.B.: einer alterierten Skala (C# - D - E - F - G - A - H) entspricht folgender Rhythmus:

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