m-oceans

für Gitarre, Computer und Midi-Equipment

m-oceans @ bachsounds:
slidings
clustering echoes

m-oceans ist eine stetig weiter wachsende Sammlung kleiner und großer Stücke für eine der folgenden Funktionsketten:

    Computer --->   ---> Softsampler
Gitarre ---> Midi-Converter ---> Computer    
(Licht-) Sensoren ---> Digitizer --->   ---> Synthesizer

»m« steht für Midi – die zugrundeliegende Technologie, außerdem bringt das »m« Ozeane in Bewegung, auch zu Emotionen ist es nicht mehr weit.
Ursprünglich als Soloprojekt konzipiert, hat sich m-oceans seit 2003 durch die Zusammenarbeit mit der Video-Künstlerin Mingo immer mehr zu einer audiovisuellen Duo-Performance entwickelt.

Die Eingaben des Spielers werden vom Midi-Converter bzw. Digitizer kategorisiert und gemessen, sodann als wohldefinierte Ereignisse an den Computer weitergegeben.
Für jedes einzelne Stück ist ein eigenes »midi-environment« programmiert, das diese Ereignisse weiter verarbeitet. So können Ereignisse in »Akkus« gesammelt und nach bestimmten Vorgaben wieder (verändert) in die freie Wildbahn entlassen werden.
In diesem Sinn sind m-oceans vor allem algorithmische, nur zu einem kleinen Teil elektroakkustische Musik, schließlich setzt sich das klangliche Ergebnis hauptsächlich aus industriell vorgefertigten Klängen zusammen.

In »clustering echoes« ist es vor allem eine Quantisierungs-Funktion, die das Klangbild prägt: Nachdem die Ereignisse verschiedene andere Operationen durchlaufen haben, werden sie letztendlich auf ein ziemlich feines doch noch deutlich wahrnehmbares Zeitraster quantisiert, wodurch die charakteristischen rhythmischen Cluster entstehen.